Ausstellung mit Miriam Jonas bei Bernhard Knaus Fine Art

8. Juni – 1. September

Bernhard Knaus Fine Art
Niddastrasse 84
60329 Frankfurt am Main

A CONSTANT STATE OF LEVITATION

Text von Till Julian Huss

Eine Levitation ist ein technisches Verfahren, bei dem ein Objekt zum freien Schweben gebracht wird. Konzeptionell kann der Schwebezustand als eine Verabschiedung eines festen Grundes, einer letztgültigen Basis verstanden werden, aus der heraus Erkenntnisse eindeutig hergeleitet werden können. Miriam Jonas und Lena von Goedeke erzeugen diese Schwebe der Objekte, indem sie deren Material auf unkonventionelle Weise benutzen oder ihr in der Funktion neuen Sinn zuschreiben. Bedeutung geht nicht aus einem Wissen, um die Dinge und ihren Zweck hervor, sondern aus einer ästhetischen Erfahrung, die auch die Einbettung der Werke in ihren Präsentationskontext einschließt. Die Indifferenz der Schwebe steht als Strategie für ein grundsätzliches Moment künstlerischer Tätigkeit: In der Auseinandersetzung mit der Materialität und Funktion der Objekte wird das Faktische hin zum Möglichen geöffnet. Dieses Potential schöpfen beide Künstlerinnen auf unterschiedliche Weise aus: Jonas als das Andere, das Unheimliche und das Posthumane, von Goedeke als das Eigene, das Technische und das Postdigitale….

 

weiter Bernhard Knaus Fine Art

Abb.: Installationsansicht “Bittersweet”

 

The Arctic Circle Residency 2018

Shortlist DEW21 Kunstpreis 2018

Oktober 2018

DEW21 Kunstpreis Dortmund

Ich freue mich über die Nominierung und die Teilnahme an der Auswahlausstellung im Dortmunder U im Oktober 2018:

 

weitere Infos

Neuer Katalog faces

faces – Lena von Goedeke

Die Monographie faces erschien Anfang Juni im Kerber Verlag

In Zusammenarbeit mit der Kuratorin Isabelle Meiffert und dem Grafikdesigner Detlev Pusch ist “faces” entstanden.

Der Katalog wurde dem Kunstverein Bochum durch die Publikationsförderung der Stiftung Zukunft NRW ermöglicht und kann im Kerber Verlag bezogen werden:

 

Kerber Verlag weiter

Schnittstelle. Museumsausstellung in Bonn

 

 

Schnittstelle. Cut Out trifft Schattenriss

 

Eröffnung 6. Juli

 

 

Museum August Macke Haus
Hochstadenring 36
53119 Bonn

Das Museum August Macke Haus modifiziert mit Fertigstellung des Erweiterungsbaus sein Ausstellungskonzept: Ausgehend von einer weiterhin intensiven Beschäftigung mit dem Rheinischen Expressionismus werden nun auch Brückenschläge in die Gegenwartskunst möglich.

Zum Auftakt wird eine künstlerische Technik in den Mittelpunkt gerückt, die sich mit dem Künstler Ernst Moritz Engert (1892–1986) aus dem Kreis der Rheinischen Expressionisten verbindet. Ausgehend von Engerts Werk, das bespielhaft für die im Expressionismus praktizierte Auflösung gattungsspezifischer Hierarchien zwischen freier und angewandter Kunst steht, weitet sich der Blick auf den heutigen Scherenschnitt. Von miniaturhaft kleinen Exponaten bis zu Raum füllenden Installationen, vom strengen Schwarz-Weiß zur Farbe, von der Ästhetik des Ornaments bis zum politischen Statement reicht das Spektrum der vorgestellten Positionen, mit Gabriele Basch, Berlin; Felix Droese, Mönchengladbach; Marion Eichmann, Berlin; Ernst Moritz Engert, Anett Frontzek, Dortmund; Cornelia Genschow, Bonn; Tobias Gerber, Köln; Lena von Goedeke, Berlin; Katharina Hinsberg, Raketenstation Hombroich; Andreas Kocks, Königsdorf (Bayern); Hans Lankes, Regensburg; August Macke; Charlotte MacGowan-Griffin, Berlin; Martin Noël, Bonn; Zipora Rafaelov, Düsseldorf; Lotte Reiniger; Volker Saul, Köln; Annette Schröter, Leipzig; Heike Weber, Köln.

 

Museum August Macke Haus

 

 

 

english