[intro_block text_align=”text-left” image_align=”block-left”][rotating_text small_text=”Einzelausstellung in der Galerie Rettberg”][/rotating_text]

Eröffnung: 24. Oktober 2020
25. Oktober– 19. November 2020
Galerie Rettberg
Gabelsbergerstraße 51
80333 Munich
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Static

Static ist die erste Einzelausstellung der Berliner Künstlerin Lena von Goedeke (*1983) in der Galerie Britta Rettberg in München. Ursprünglich unter anderen Vorzeichen für den Frühling 2020 geplant, wandelte sich das Konzept der Ausstellung während der Pandemie zu einer atmosphärischen und pointierten Betrachtung der individuell und kollektiv erfahrenen Verschiebungen und Verwerfungen durch die zeitliche Zäsur des Lockdowns.

Der Ausstellungstitel Static ist aus dem Wortstamm der Stasis entlehnt, die das Gleichgewicht zwischen zwei Kräften bzw. das Aussetzen der Ströme beschreibt, eine Art Rasender Stillstand, eine dischrone Dynamik. “Static” ist auch das weisse Rauschen, die Reibungselektrizität, die Funkverbindung.

Lena von Goedekes neue Ausstellung durchmisst die Erfahrung von gedehnter, fragmentierter, fremder Zeitlichkeit nach dem abrupten Beginn der Pandemie vor dem Hintergrund des Digitalen, der ausufernden, rasenden Kommunikation in den Netzen.

Das physische Empfinden von Distanz, Kontamination und Sterilität; die Fremdheit der eigenen Haut, das Fehlen von Widerständigkeit und Antikörpern findet Ausdruck in mimetischen Objekten aus Glas und Keramik, während das Rauschen hinter den Screens als minutiös gezeichnete Glitches und hochfragile Papierschnitte in greifbares Material übersetzt wird.

Die raumgreifende Bodeninstallation At the tone the time will be im Zentrum der Ausstellung rührt schliesslich an unsere Sehnsucht, dem Fortschreiten der isolierten Eigenzeit Sinn zu verleihen.

[button_icon url=”https://galerie-rettberg.com/lena-von-goedeke-static/” icon=”fa-long-arrow-right”] Galerie Rettberg [/button_icon] [button_icon url=”http://vongoedeke.com/home/news/news-eng/” icon=”fa-long-arrow-right”] english [/button_icon]

Abb.: Lena von Goedeke, “A Long Now I” – Fotografie

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[toggle title=”Uferhallen – Manifest” open=”false” last=”false”]

Eröffnung: 10.10.2020 von 12 bis 20 Uhr
bis 25.10.2020
Uferhallen Berlin[divider]

Manifest

Im August 2019 haben die Uferhallen-Künstler*innen in Form einer Ausstellung Eigenbedarf angemeldet und damit den Kampf um den Erhalt ihres Kulturstandortes öffentlich gemacht. Nun laufen die Verhandlungen zwischen den Künstler*innen, den Investoren und der Stadt. Gleichzeitig spitzt sich die Situation in Berlin insgesamt zu: Innerhalb kürzester Zeit wurden einige Atelierstandorte geschlossen und die Spekulationen mit Arbeits- und wohnraum geht weiter.

 

Daher wird der Blick in diesem Jahr auf städtische (Kultur-) Räume und auf Stadtentwicklungsprozesse gerichtet: Wohin führt der Verdrängungs- und Verdichtungswettbewerb und was hat das für Konsequenzen für die Kultur der Stadt? Wie kann eine verantwortungsvolle Stadtplanung gegensteuern? Wie können Freiräume geschützt und neue geschaffen werden? Wie lassen sich neue Visionen und Utopien präzisieren? Das Uferhallen-Manifest besteht aus 45 themenbezogenen künstlerischen Arbeiten von Uferhallen- und externen Künstler*innen. Es bezieht mit künstlerischen Mitteln Position und eröffnet Denkräume jenseits der vorherrschenden neoliberalen Verwertungslogik. Als Inspirationsquellen für die teilnehmenden Künstler*innen dienen auch die vielzähligen geschriebenen Manifeste zu den Themen Raumnutzung, -erhaltung, -verdrängung und -verteilung. Besitzen diese teilweise Jahrzehnte alten Forderungen noch Aktualität? Lassen sie sich in die Gegenwart übersetzen?

 

Künstlerische Leitung

Isabelle Meiffert und Sarah Theilacker

 

Teilnehmende Künstler*innen

Stefan Alber, Elena Alonso Fernández, Oscar Mauricio Ardila, Quirin Bäumler, Anke Becker, Rasmus Bell, Ilaria Biotti, John Bock, Peter Böhnisch, Daniela Brahm/Les Schliesser, Peter Dobroschke, Maria Eichhorn, Larissa Fassler, Heiner Franzen, Wolfgang Ganter, Matthias Galvez, Katrin Glanz, Kerstin Gottschalk, Asta Gröting, Harriet Groß, Sebastian Gumpinger, Kerstin Honeit, IOCOSE, Peter Klare, Fabian Knecht, Pantea Lachin, Sidsel Ladegaard, Angelika Levi, Werner Liebmann, Lupus 2000, Rainer Neumeier, Manfred Peckl, Robert Prideaux, Hansjörg Schneider, Kerim Seiler, Andreas Siekmann, Mirjam Thomann, Lena von Goedeke/Sascha Appelhoff, Ria Wank, Klaus Weber, Pete Wheeler, Karin Winzer, Norbert Witzgall, Ina Wudtke

 

12-20h geöffnete Ateliers (inkl. Gastkünstler*innen)

Quirin Bäumler, Peter Böhnisch(Daniel Correa Mejía/Craig Stewart), Sandra E. Blatterer/Matti Blind/Annegret Schalke (Emma Adler, Monika Grzymala, Peter Votava), Antje Blumenstein (Matthias Reinmuth, Sophia Schama), studio dB, Steffi Düsterhöft, Matthias Galvez (Nicole Sauerbrey, Vincent Wenzel), Wolfgang Ganter/Ria Wank, Yael Graetz/Ricard Larsson, Harriet Groß (Anne Brannys), Katharina Grosse (window display only), Sebastian Gumpinger, Peter Klare (Klaus Staeck, Matthias Zinn), Werner Liebmann, Rainer Neumeier, Manfred Peckl (Thomas Draschan), Hansjörg Schneider, Bettina Scholz/ Susanne Zeile (Janes Haid-Schmallenberg, Laura Sachs, Henning Strassburger), Haus Sommer, Lena von Goedeke/Sascha Appelhoff, Norbert Witzgall (Silke Nowak)

 

Achtung! Bitte bucht zur Eröffnung euren Zeitslot:

 

[button_icon url=”http://uferhallen-ev.de/events/uferhallen-manifest/” icon=”fa-long-arrow-right”] Uferhallen [/button_icon]

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[toggle title=”Due to – Groupshow” open=”false” last=”false”]


Eröffnung: 07.10.2020 von 14 bis 21 Uhr
bis 28.10.2020
neurotitan Berlin[divider]

Due to

Die Galerie neurotitan präsentiert mit “due to” vom 07. Oktober bis zum 28. Oktober Einblicke in Berliner Positionen des Online-Archivs Raum www.

 

Teilnehmende Künstler*Innen:

Anna Steinert, Bram Braam, Claude Blo Ricci, Daniel Hahn, Elisabeth Sonneck, 44 Flavours, Johannes Mundinger, Jorinde Fischer, Karl Kowalke, Lena von Goedeke, Leonid Keller, Lexia Hachtmann, Marta Vovk, Matthias Reinmuth, Sascha Missfeldt, Tomoko Mori

 

[button_icon url=”https://www.raumwww.de/pages/due-to.html” icon=”fa-long-arrow-right”] Raum www [/button_icon]

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[toggle title=”Kallmann Preis 2020″ open=”false” last=”false”]


4. Dezember 2020 – 21. Februar 2021
Kallmann Museum Ismaning [divider]

Kallmann Preis 2020

Ich freue mich über den Kallmann Preis 2020 des Kallmann Museums Ismaning. Der Preis wurde für Werke zum Themenkomplex Landschaft / Habitate vergeben und ist mit einem Preisgeld inklusive einer EInzelausstellung im Museum in Höhe von 8500 Euro dotiert. Zur Ausstellung wird eine Publikation erscheinen. Zur Begründung der Jury:

 

[button_icon url=”https://kallmann-museum.de/2020_kallmann-preis/” icon=”fa-long-arrow-right”] mehr [/button_icon]

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[toggle title=”Neue Publikation” open=”false” last=”false”]

 


56 Seiten, gebunden
Hrsg. Lena von Goedeke & DEW21
Text: Julia Sonnenfeld-Wurthmann
Grußwort: Xenia von Poser, DEW21
Erschienen November 2019
Gestaltung: Visuelle Konzepte & Lena von Goedeke
35 €
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Habitate

Vergangenen Herbst waren zeitgleich in drei Einzelausstellungen neueste Werke zu den Komplexen zu sehen, auf die ich mich seit meinem Aufenthalt in der Arktis im vergangenen Winter fokussiert habe: die Schönheit und Unverfügbarkeit der arktischen Landschaft, die Unfähigkeit des Menschen, eine lebensfeindliche Umwelt zu begreifen und zu schützen, die faszinierende, solide Dunkelheit der langen Polarnacht und die existenzerschütternde Erfahrung der Klimakatastrophe.

Dank des DEW21 Kunstpreis ist zu diesen drei Shows nun eine umfassende Publikation erschienen, die diese neuen Werke zusammenfasst, komplettiert durch einen Textbeitrag von Julia Sonnenfeld-Wurthmann.

 

[button_icon url=”https://www.m-bochum.de/publication.php” icon=”fa-long-arrow-right”] Bestellung [/button_icon] [button_icon url=”http://vongoedeke.com/home/news/news-eng/” icon=”fa-long-arrow-right”] english [/button_icon]

[/toggle][toggle title=”Feature Raum Galerie m verlängert” open=”false” last=”false”]


16. Juli 2020 – 24. Oktober 2020
Galerie m Bochum, Schlosstrasse 1A, 44795 Bochum [divider]

Stasis

Im Feature Raum der Galerie m werden die Werke aus der Reihe “Hestra” und “Nike” präsentiert. Im Hauptraum der Galerie ist die sehr beendruckende Ausstellung Axiom 420 von Franka Hörnschemeyer zu sehen.

 

[button_icon url=”https://www.m-bochum.de” icon=”fa-long-arrow-right”] mehr [/button_icon]

[/toggle][toggle title=”UM Festival verschoben” open=”false” last=”false”]


Sommer 2021
Fergitz, Uckermark[divider]

UM Festival

Das UM Festival rund um das Gut Fergitz wird auf das nächste Jahr verschoben. Ich freue mich sehr auf ein inspirierendes Festival und die Werke meiner KollegInnen

-kuratiert von Harald F. Theiss

Hanna Hallermann | Antonia Low | Katinka Pilscheur | Michael Sailstorfer | Andrea Winkler | Tue Greenfort  | Fabian Knecht |  Robert Montgomery | Raul Walch | Lena von Goedeke

 

 

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[toggle title=”Trio in Dortmund verschoben” open=”false” last=”false”]

11. Dezember 2020 – 7. Fenruar 2021
Künstlerhaus Dortmund[divider]

Waterkant

 

Aurel Dahlgrün | Astrid Nobel | Lena von Goedeke

Aurel Dahlgrün, Lena von Goedeke und Astrid Nobel verbindet ein besonderes Interesse an der Auseinandersetzung mit Grenzgebieten. Ihr künstlerischer Umgang mit Grenzgebieten findet sowohl räumlichen, materiellen als auch narrativen Ausdruck. Das verbindende Motiv ist dabei das Element des Wassers. Dahlgrün beschäftigt sich in seinen fotografischen und installativen Arbeiten mit räumlicher Gegenwart, insbesondere mit Übergangssituationen und Polaritäten – wie Oberfläche und Tiefenraum, Aufsicht und Untersicht, Innen und Außen. Starke Reize werden der Faszination des Unwägbaren und den Fantasien über die verborgene Welt unter dem Wasserspiegel entnommen. Von Goedekes jüngste Arbeiten sind ebenfalls geprägt von Erfahrungen des Unwägbaren wie des Unwirtlichen und Ephemeren. Von Goedeke erarbeitet zu diesen Themen Installationen, Fotografien und Videos. Nobels Arbeiten sind Ausdruck einer Auseinandersetzung mit Zeit und Widersprüchem ebenso wie mit Grenzgebieten und Übergängen zwischen verschiedenen Orten und Lebensräumen. Gefundene und gesammelte Materialien, wie – mitunter durch Rohöl verunreinigter – Sand der Nordseeküste nutzt Nobel, um diese in ihren Arbeiten umzudeuten. Die Materien des Grenzgebiets zwischen Wasser und Land transformiert sie, um neue Erfahrungs- und Reflexionsräume zu erzeugen. Eine Metapher eint die Grenzgänge von Dahlgrün, von Goedeke und Nobel, denen in der Ausstellung nachgegangen wird: die Waterkant.

-kuratiert von Benedikt Fahrnschon, Alexander Rütten, Jana Kerima Stolzer

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